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instinkt

Instinkt


lat. instinguere engl. instinct
franz. instinct Gegenbegriffe raison (franz.), Ratio, Erlerntes
WortfeldGespür, Impuls, Trieb (Naturtrieb), instinktiv, triebhaft

Disziplinäre Begriffe

  • Allgemein: Im Sinne von 'entsprechend eines natürlichen Hanges, einer Neigung'; 'Verhaltensbestimmend', auch im Sinn von 'ein sicheres Gespür für etw. haben' gebraucht.
  • Biologie: Objekt der Verhaltensforschung (nicht hintergehbarer Antrieb für das Verhalten eines Tieres, zuweilen übertragen auch für menschliches Verhalten).
  • Psychoanalyse: Hier ersetzt durch den Begriff Trieb.

Material

A. Primärmaterial

B. Sekundärmaterial

Begriffsgeschichtliche Arbeiten

  • Funke, G. und K. Rohde: (Art.) Instinkt, in: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Hg.v. J. Ritter u. K. Gründer. Bd. 4, Basel/Stuttgart, 1976, Sp. 408-417. Inhaltsangabe
  • Toepfer, Georg: (Art.) Instinkt, in: Historisches Wörterbuch der Biologie. Geschichte und Theorie der biologischen Grundbegriffe, Stuttgart; Weimar, 2009 ff.

Sonstige Literatur

  • Köck, W.K.: Zur Geschichte des Instinktbegriffs. In: Florey, E. und O. Breidbach (Hg.). Das Gehirn – Organ oder Seele? Zur Ideengeschichte der Neurobiologie, 1993, S. 217-258.
  • Lorenz, Konrad: Über die Bildung des Instinktbegriffes, 1937. In: Über tierisches und menschliches Verhalten. Gesammelte Abhandlungen, Bd. I. Piper, München, 1965, S. 283-342.
  • Tinbergen, N.: The Study of Instinct, 1951. (Dt.: Instinktlehre. Vergleichende Erforschung angeborenen Verhaltens. Parey, Berlin 1972.)
  • Weinberg, Kurt: Zum Wandel des Sinnbezirks von ‘Herz’ und ‘Instinkt’ unter dem Einfluß Descartes’. In: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 118, Bd. 203, 1967, S. 1-31.
  • Ziegler, H.E.: Der Begriff des Instinktes einst und jetzt. Fischer, Jena, 1904/20.

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